Freitag, 20. Oktober 2017

Strudel

Mein Kopf, mein Verstand, mein Herz, meine Gefühle. Alles schwimmt irgendwo umher. Kann es nicht ordnen, nicht sortieren. Versuche es einzufangen, und es engleitet mir wieder. Ich schaffe es einfach nicht. Warum stellt sich irgendentwas dagegen. Wovor habe ich so Angst?
Ist es Angst? Ist es Sorge vor dem was ich nicht kenne? Das Unbekannte. Die Unbekannte!
Weil ich mich nicht wirklich kenne. Habe ich Angst vor mir selbst? Kann das sein? Habe Angst mich zu verändern, jemand zu sein, den andere nicht mögen. Angst davor ich selbst zu sein. Angst davor alleine zu sein. Dabei habe ich doch mittlerweile begriffen, dass ich auch alleine kann. Ich kann es schaffen nur für mich zu leben, nicht für andere. Aber es ist verdammt schwer diesen Gedanken aufrechtzuerhalten. Klar ist es schöner das Leben zu zweit zu durchlaufen. Aber es geht auch alleine. Es muss gehen! Ich weiß gar nicht so genau was ich gerade schreibe. Es sind wirre Gedankengänge. Gefühle von Wut, Trauer, Angst, Liebe, etc. Ich fühle so dermaßen viel. Es ist unglaublich toll und gleichzeitig schmerzhaft. Aber es fühlt sich dennoch besser an, als nichts zu fühlen - doch das muss ich gestehen.
Es ist in letzter Zeit so viel passiert. Es hat sich so vieles verändert. Zum Guten, denke ich. Aber genau kann man es ja nie sagen. Woher will man wissen, dass der andere Weg nicht besser gewesen wäre? Aber ist doch eigentlich auch egal. Hauptsache es ist für den Moment gut. Oder nicht?

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